Audi Quattro-Weltpremiere gefälscht
Jedermann weiss, dass die Weltpremiere des revolutionären Audi Quattro bei der Jännerrallye 1981 im heimischen Waldviertel stattgefunden hat und nicht in Monte Carlo.Kein geringerer als der erfolgreichste Rallyedriver des Alpenlandes, nämlich Franz Wittmann, hat die bisherige Rallyewelt damals mehr als 30 Minuten hinter sich gelassen.
Das hatte mehrere Gründe: es war eisig und der waldviertler Schnee war eine ideale Unterlage für den Triumph.
Das Auto war zum 1. Jänner 1981 frisch homologiert und im FIA Bulletin veröffentlicht worden.
Und Wittmann hatte unzählige Kilometer in der Entwicklung der letzten Jahre im Allradler investiert.
Leicht zu fahren war das Ungetüm nämlich nicht, es schob gnadenlos in jeder Kurve gradaus.
Das musste bei der Monte 81 auch jener Dieb erkennen, der meinen Quattro mit dem Kennzeichen IN NJ 1 aus der Garage in Monte Carlo gestohlen hatte. Nördlich von Grass stecke der Wagen nämlich herrenlos in einer meterhohen Wächte.
Ob die Gendarmerie den Dieb je gefasst hat, weiss ich nicht, hauptsächich mein Quattgro war wieder in meinen Händen und der Presseboss Dieter L. Scharnagl eine grosse Sorge los, er hätte mir wohl den roten Quattro nicht einfach so überlassen dürfen, es war nämlich sein Deinstwagen.
Scharnagl hatte die Aufgabe, den Quattro-Auftritt bei der Mopnte 81 als Weltprermiere gross abzufeiern. Im Grossen Quattro-Buch ist Herbert Vöker diesem Auftrag auch so gefolgt und hat damit eine glatte Geschichtsfälschung begangen.
Als Autor darf man sich ja viel erlauben, als Journalist muss man aber doch auch der Wahrheit folgen.
Lieber Herbert, nimms mir nicht übel, ich habe fast 44 Jahre mit dieser Richtigstellung gewartet.
WillyIlly
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